Grünbuch der E.U.R.
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Film über den Beruf des Rechtspflegers (von der Bundesanstalt für Arbeit, Nürnberg)
Kongress in Cuneo/Piemont/Italien
8. - 12. September 2010
ANMELDEFORMULAR - 01.04.2010 (pdf, 125 kByte)
Programm - 20.03.2010 (pdf, 70 kByte)
Neues
13.08.2010 : Der Europäische Rechtspfleger - Thema an der Internationalen Universität von Santander
15.07.2010 : Chinesische Justiz zeigt Interesse am Europäischen Rechtspfleger
26.06.2010 : Rechtspfleger erledigen mehr als 80 Prozent der gerichtlichen Verfahren
22.04.2010 : Deutsche Bundesministerin der Justiz unterstützt das Vorhaben der E.U.R.
Übergabe des Grünbuchs an die Europäische Kommission in Brüssel
Der Europäische Rechtspfleger geht seinen Weg
Am 2. Dezember 2008 um 16.00 Uhr hat die Europäische Union der Rechtspfleger (E.U.R.) das Grünbuch für einen Europäischen Rechtspfleger der Europäischen Kommission (EU), Generaldirektion Justiz, Freiheit und Sicherheit, in Brüssel übergeben. Das Grünbuch hat Frau Lina Papamichalopoulou, Referatsleiterin der Generaldirektion, vom Präsidenten der E.U.R. Thomas Kappl in französischer, englischer, italienischer, rumänischer und deutscher Sprache entgegengenommen.
Im Dienstgebäude der EU in der Rue du Luxembourg versammelten sich im Foyer die Mitglieder der „Grünbuch“-Kommission der E.U.R., Hubert Vanmaldeghem aus Belgien, Jean-Jacques Kuster aus Frankreich - zugleich Ständiger Vertreter der E.U.R. beim Europarat in Straßburg -, Dumitru Fornea aus Rumänien sowie der Vorstand der E.U.R., Thomas Kappl, Adelheid Hell und Harald Wilsch, um gemeinsam den Europäischen Rechtspfleger auf den Weg zu schicken. Leider waren die Vertreterin Dänemarks, Else Dankau, und der Kollege aus Österreich, Gerhard Scheucher, an der Teilnahme verhindert.
Im Jahr 2006 wurde Thomas Kappl vom Bund Deutscher Rechtspfleger (BDR) gebeten, über eine Präsidentschaftskandidatur für die E.U.R. nachzudenken. Er hatte bereits zu diesem Zeitpunkt die Vision vor Augen, den Europäischen Rechtspfleger in einem Grünbuch als Diskussionspapier zur Harmonisierung des Berufsbildes und zur Schaffung einer effizienten und bürgernahen Justiz zu verankern. Noch im selben Jahr auf der Generalversammlung der E.U.R. in Wels/Österreich sprach Kappl von dem Grünbuch. Die Begeisterung der europäischen Kolleginnen und Kollegen war groß. Auf die Umsetzung waren alle gespannt.
Die europäische Gemeinsamkeit sollte sich nicht nur im Grünbuch selbst, sondern auch in der Beteiligung der Verfasser zeigen. So fand sich die Kommission der E.U.R. zusammen und traf sich abwechselnd in Straßburg und in München. Sie arbeitete nahezu ein Jahr an dem Grünbuch, jeder Verfasser für seinen Teil.
Im November des Jahres war es fertig gestellt. Das Grünbuch kann auf der Website der E.U.R. www.eu-rechtspfleger.eu eingesehen werden.
Frau Papamichalopoulou dankte der E.U.R.. Das Grünbuch, das die EU allen Justizministerien der Mitgliedsstaaten zukommen lassen wird, wird zu einer interessanten Diskussion in dem einheitlichen Rechtsraum der EU führen. Die Mitgliedsstaaten haben mit dem Grünbuch die Möglichkeit, zu einer Verbesserung der Justiz beizutragen.

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