Trier (Deutschland), 26.-28. Oktober 2016, Kongress des Bundes Deutscher Rechtspfleger

Mario Blödtner und Vivien Whyte

Die deutschen Kollegen vom Bund Deutscher Rechtspfleger (BDR) hielten ihren Kongress vom 26.-28. Oktober 2016 in Trier ab. Bei dieser Veranstaltung folgte Mario Blödtner Wolfgang Lämmer in der Position als Bundesvorsitzender. Die EUR dankte Wolfgang Lämmer für seine unerschütterliche Unterstützung und für seine großartige Arbeit in seiner Position, speziell bei der Entwicklung des Weißbuchs.

Unsere herzlichen Grü.e gehen an Mario Blödtner nach seiner Wahl als Vorsitzender einer der Gründungsorganisationen der EUR. Wir wissen, dass er die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem BDR und der EUR, die schon von seinen Vorgängern praktiziert wurde, fortsetzen wird.

Die EUR gratulierte auch Antje Keilhaue, Manfred Georg, Elke Strauss, Klaus Kellermeier, Achim Müller und Claudia Kammermeier zu ihrer Wahl oder Wiederwahl in den Bundesvorstand.

Der Wahl folgte eine Diskussion am runden Tisch zum Thema  » E-Justiz – Mensch oder Maschine, wer entscheidet künftig?“: Moderator war Markus Appelmann. Der “Runde Tisch” setzte sich zusammen aus Mario Blödtner, einem Vertreter von SAT1, Herrn Herbert Martin, Justizminister von Rheinland-Pfalz, Frau Karin Engel, Projektmanagerin des Justizministeriums von Sachsen-Anhalt, und Professor Maximilian Herberger, Mitglied der Universität des Saarlandes, Lehrstuhl für Rechtstheorie.
Das Publikum wurde daran erinnert, dass E-Justiz mit angemessenen Mitteln dazu beitragen kann, die Qualität der Entscheidungen zu erhöhen und die Zeit, in der sie dazu benutzt wird, zu reduzieren. Die Intervention auf technische Unterstützung ist zu beschränken und es ist keine Einmischung auf die Entscheidungsfindung zuzulassen.

Von links nach rechts: M. Herberger, K. Engel, M. Appelmann, H. Merti und M. Blödtner

Der Kongress endete mit einem herzlichen Empfang an der Deutschen Justiz-Akademie, belebt von der Rechtspfleger-Band Jellacoustic, die auch für die musikalischen Zwischenspiele während der Diskussionen des Nachmittags sorgte.

Vivien Whyte vertrat die EUR.