31. Januar – 1. Februar 2019, Paris, Frankreich: Treffen der CEPEJ Arbeitsgruppe für Evaluation

Die CEPEJ-Arbeitsgruppe für Evaluierung trat in Paris unter der Präsidentschaft von Jasa Vrabek (Slowenien) zusammen, um den nächsten Bewertungszyklus der europäischen Justizsysteme vorzubereiten. Der Fragebogen und die Erläuterungen wurden vor dem Hintergrund der letzten Anwendung überprüft. Diese Arbeit wird in Verbindung mit den Vorbereitungen für ein CEPEJVerzeichnis von einer eigens für diesen Zweck gebildeten Gruppe durchgeführt. EUR-Präsident Vivien Whyte hat sowohl zum Bericht als auch zu den Definitionen mehrere Vorschläge gemacht.

Die Arbeitsgruppe diskutierte auch mehrere Kooperationsprojekte mit der Europäischen Kommission. Präsident Whyte wies darauf hin, dass Daten zu Rechtspflegern und anderen nichtrichterlichen Mitarbeitern verfügbar sind und in die Analyse der Rechtssysteme einbezogen werden sollten.

Das Sekretariat berichtete über die Peer-Review-Mission in Andorra, die am 10. und 11. Dezember 2018 von der CEPEJ geleitet wurde. Das Ziel der Peer-Evaluation ist es, «die Glaubwürdigkeit der im Rahmen der Evaluierung für europäische Justizsysteme erhobenen Daten zu stärken. Sie gibt den Staaten, in denen die Besuche durchgeführt werden, auch die Möglichkeit, den Erfahrungsaustausch zwischen den nationalen Justizstatistiksystemen zu erleichtern, bewährte Verfahren auszutauschen und gemeinsame Indikatoren zu ermitteln». Länder, die an einer solchen Bewertung teilnehmen möchten, werden gebeten, sich an das Sekretariat zu wenden.

Die Arbeitsgruppe wird sich im September erneut treffen.