Archives de catégorie : Non classé

14. – 15. März 2019, Straßburg: CEPEJ-Arbeitsgruppe für Qualität

Während des Treffens prüfte die Gruppe Möglichkeiten, die der wirksamen Umsetzung der Grundsätze der Europäischen Ethik-Charta für die Nutzung künstlicher Intelligenz in den nationalen Justizsystemen und deren Umfeld dienen (https://rm.coe.int/charte-etique-fr-pour-publication-4-decembre-2018/16808f699b).  

Die Gruppe arbeitete auch an den instrumentalen Mitteln, um die Umsetzung der Richtlinien für das Management für Veränderungen gegenüber Cyberjustiz zu stärken. Darüber hinaus arbeitete die Arbeitsgruppe an der Fertigstellung der Leitlinien für den Austausch von Wissen zwischen Richtern, die im nächsten Plenum des CEPEJ im Juni 2019 verabschiedet werden sollen.  

Zu diesem Thema erklärte die EUR, dass Greffiers und Rechtspfleger neben den Richtern durch ihre Mitwirkung im Entscheidungsprozess oder durch ihre gerichtlicheZuständigkeit eine aktive Zusammenarbeit anbieten.  

Die Arbeitsgruppe erwägt die Behandlung neuer Themen wie Videokonferenzen, die Sprache vor Gericht und den Ort der Parteien während des Prozesses. 

Jean-Jacques Kuster vertrat die EUR.

14. März 2019, Brüssel: Präsident Whyte trifft Herrn Alvaro De Elera

Am 14. März traf Vivien Whyte Herrn Alvaro De Elera, Mitglied des Kabinetts des Ersten Vizepräsidenten der Europäischen Kommission von Herrn Frans Timmermans, und überreichte ihm ein Exemplar des Weißbuchs für einen Rechtspfleger / Greffier für Europa. 

Herr De Elera ist für die Rechtsstaatlichkeit im Kabinett zuständig. Als spanischer Anwalt ist er mit der entscheidenden Rolle der Letrados de la Administracion de Justicia und ihrer Amtskollegen in den elf anderen Mitgliedstaaten mit ähnlichen Berufen vertraut. Er interessierte sich sehr für die Beiträge, die unsere Berufe auf europäischer und nationaler Ebene zur Wahrung der Werte der Europäischen Union leisten. Er beobachtet die Entwicklungen in Ungarn, Polen und Rumänien sehr genau. 

Herr De Elera ist sich der unabdingbaren Bedeutung von nicht richterlichen Mitarbeitern für die Europäische Union bewusst und stimmte darin überein, dass der EU-Justizbarometer und die Empfehlungen des Europäischen Semesters von Daten zu unserem Beruf profitieren würden. 

Präsident Whyte dankt Herrn De Elera für seine Unterstützung und freut sich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der EUR und dem Kabinett. 

8. März 2019, Brüssel: Neues Treffen mit der DG Justiz

Im Rahmen der regelmäßigen Treffen zwischen der EUR und der Generaldirektion Justiz der Europäischen Kommission traf Vivien Whyte am 8. März mit Frau Niovi Ringou, Leiterin des Referats Justizpolitik, zusammen, um mögliche Entwicklungen in Bezug auf das EU-Justizbarometer zu diskutieren. 

Der Anzeiger enthält zwar Zahlen zur Effizienz der europäischen Justizsysteme, einschließlich der Anzahl der Richter pro 100 000 Einwohner, erwähnt jedoch keine Rechtspfleger oder sonstiges nicht richterliches Personal. In allen Ländern sind aber nicht richterliche Mitarbeiter für das reibungslose Funktionieren der Gerichte von wesentlicher Bedeutung. Abweichungen in ihrer Anzahl wirken sich erheblich auf die Effizienz und die Qualität der Justiz aus. Dank ihrer einzigartigen bürgernahen Position sind sie auch ein Schlüsselelement des öffentlichen Vertrauens. Darüber hinaus entlasten Rechtspfleger oder ähnliche Berufe in zwölf EU-Mitgliedstaaten die Richter von einem Teil ihrer Arbeitsbelastung, so dass sie sich auf komplexe Streitfälle konzentrieren können.  

Die Daten zu dieser kostbaren Ressource, die in einigen Ländern (Österreich, Polen …) 80% der Zivilsachen bearbeiten, sollten in den Anzeiger aufgenommen werden, um ein objektives Bild der Justizsysteme in der EU zu vermitteln. 

Präsident Whyte hat diese Punkte während des Treffens erneut erörtert und seine Hoffnung geäußert, dass sie bei der nächsten Ausgabe des EU-Justizbarometers berücksichtigt werden.