6.–7. Mai 2019, Paris: Treffen der CEPEJ Arbeitsgruppe für Mediation

Die EUR wurde eingeladen, als Beobachter an der 5. Sitzung der Arbeitsgruppe für Mediation (CEPEJ-GT-MED) am 6. und 7. Mai in Paris teilzunehmen. Diese Gruppe arbeitet an der Förderung der Mediation, indem sie Dokumente erstellt, die den COE-Mitgliedstaaten zur Verfügung stehen. Sie werden ihnen helfen, ein Gesetzgebungsrahmen über Mediation zu verfassen und ein Anwendungsanleitung für dessen Einrichtung anzubieten. Die Schaffung einer europäischen Mediationskonvention ist ebenfalls in Arbeit. Während dieser zwei Arbeitstage wurden unter anderem die Fragen der übermäßigen Kommerzialisierung der Mediation, ihre Kosten, das Risiko einer Überregulierung, aber auch die Schulung ihrer verschiedenen Akteure erörtert. In dieser Angelegenheit wies die EUR-Vertreterin Catherine Assioma, Schatzmeisterin, auf die Notwendigkeit hin, das nichtrichterliche Personal in die Schulungspläne einzubeziehen.

Bisher sind sie nicht in der Lage, eine erfolgreiche Mediation sicherzustellen: Sie stehen in Kontakt mit den Mitgliedern dieser Arbeitsgruppe und informieren und leiten sie und treten manchmal selbst als Vermittler auf. Sie müssen daher unbedingt in die Schulungsmaßnahmen zur Mediation einbezogen werden. Catherine Assioma erwähnte auch das Risiko, dass in Frankreich Teile des Justizsystems durch externe, liberale und teure Mediation privatisiert werden.